Hydrozoa

Aus Biostudies
Version vom 20. Oktober 2009, 08:34 Uhr von Webmaster (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden

Schematisierter Aufbau der Hydrazoen-Körper

Diese Tiere können sich sowohl sexuell (durch äußere Befruchtung) als auch asexuell (durch Abschnürung) fortpflanzen. Hydrozoen bilden bei unvollständiger Teilung Kolonien mit spezialisierten Einzeltieren, den Freß- und Reproduktionspolypen (syn. Fortpflanzungspolypen). Die Tiere eines Polypenstocks sind dadurch gekennzeichnet, daß sie über einen gemeinsamen Gastralraum verfügen. Bei der geschlechtlichen Fortpflanzung (diese wird durch getrenntgeschlechtliche Medusen durchgeführt und führt zu Polypen) entsteht zunächst wieder eine Larve, von denen ca. 25 verschiedene bekannt sind (z. B. Planula, Actinula, Ephyra, etc.). Diese setzt sich nach einiger Zeit wieder auf dem Sediment an einem geeigneten Platz fest und wächst zum Polypen heran. Hydrozoen besitzen damit einen metagenetischen Generationswechsel. Von Art zu Art kommt es zu z. T. starken Reduktionen von Medusen oder Polypenstadien.

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden

Lebenszyklus von Obelia sp.

Hydrozoen besitzen zudem Sinneshaare, Chemorezeptoren und - bei Medusen - ein spezielles Organ zur Lageerkennung, die Statocyste (syn. Statolithen). Dabei handelt es sich um kleine Kalkkügelchen, die je nach Lage des Tieres Druck auf ihr Nervensystem ausüben.

Einige wenige Hydrozoa bilden ein sog. Pneumatophor. Dabei handelt es sich um eine Art "Schwimmboje", an der die Polypen, z. B. der Physalia physalis (Portugiesische Galeere), an der Luft-Wasser-Fläche treiben.